Live: Höhbeck-Saga
Nach dem Ersten Weltkrieg zog eine Handvoll freiheitsbewegter Menschen auf den Höhbeck, um dort auf kargem Boden ein selbstbestimmtes Leben zu beginnen. Aus den Lebenserinnerungen von Margret Voelkel hat Autor Peter Bauhaus ein Stück verfasst, das die Freie Bühne Wendland (FBW) ab Donnerstag um 18 Uhr auf der Schwedenschanze zur Uraufführung bringt.
Mit dieser „Höhbeck-Saga“ wird ein Stück lebendiger Heimatgeschichte aufgeblättert, erstaunlich aktuell, denn die Ideale von damals finden sich auch in den Zielen heutiger Menschen: ökologische Selbstversorgung, genossenschaftlicher Anbau und die Suche nach minimalistischen Wohnformen.
Artenreichsten Lebensraum schützen
Unter den zahlreichen Streuobstregionen nimmt der Höhbeck eine Sonderstellung ein. Bis in die 1960er-Jahre betrieben die Einwohner von Pevestorf, Vietze und Brünkendorf regen Obstanbau. In den Blütezeiten standen hier über 10 000 Bäume mit alten Sorten. Der Höhbeck ist Bestandteil des Biosphärenreservates Niedersächsische Elbtalaue. Er ragt mit den auf ihm gelegenen Dörfern Vietze, Brünkendorf und Pevestorf als eine von der Eiszeit geprägte Stauchmoräne aus der ansonsten flachen Elbtalaue heraus.
Süßkirschen sind steril
Im Grunde ist es mit den Kirschen wie bei den Menschen – jede ist ein genetisches Unikat. “Es funktioniert nicht, einfach einen Kirschstein in die Erde zu stecken und daraus die Kirsche heranzuzüchten, die man gerne hätte. Es ist ungewiss, was für eine Art daraus entstehen wird, wie sie auf Pilzbefall reagiert und wie sie schmeckt”, erläuterte Hannes Jung vom Apfelverein Lemgow/Woltersdorf unlängst im Rahmen eines Vortrags über Steinobst. Und da gerade Kirschenzeit ist, ging es vornehmlich um die fleischige, rote Frucht, von denen es recht viele an der Allee von Woltersdorf nach Thurau gibt.
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Gastgeberin aus Leidenschaft
Viele namhafte Größen sind bei ihr aufgetreten, vor Kurzem gastierte Jazzsängerin Julia Fohreva zum zweiten Mal in der Kulturtenne: Es war die 264. Veranstaltung. Auch in diesem Jahr hat sie schon erfolgreich eingeladen – „vier Veranstaltungen bei Inzidenz null, drei waren stark nachgefragt“, freut sich Ursula Günthert. „Meine Gäste ärgern sich bereits über die zweimonatige, übliche Sommerpause“, lacht die Gastgeberin aus Leidenschaft: „Ein gutes Zeichen.“ Das nächste Highlight wird die Cartoon-Ausstellung mit der Bremer Cartoonistin Bettina Bexte am 4. September. Günthert lässt es sich nicht nehmen, Bexte im Vorfeld in Bremen zu besuchen.
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