Berufliche Bildung stärken

Handwerk wirbt mit Imagekampagnen

lk Regional. Im Wahlkampfsommer machen die Parteien deutlich, wie sie Deutschland voranbringen wollen. Ob Energiewende, Digitalisierung und Infrastrukturprojekte – viele der Ziele lassen sich ohne das Handwerk nicht umsetzen. Am kommenden Sonnabend, dem 18. September, ist Tag des Handwerks. Dieser besondere Aktionstag wurde 2001 ins Leben gerufen und findet bereits zum elften Mal statt.

Für Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), sind die Herausforderungen der Zukunft unmittelbar mit dem Handwerk verbunden: „Ohne das Handwerk können diese Ziele nicht erreicht werden. Ein leistungsstarkes Handwerk wiederum braucht gezielte Wachstumsimpulse, faire Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen.“

Die Zukunftsfähigkeit des Handwerks steht und fällt jedoch auch mit seinen Fachkräften. „Die berufliche Bildung muss in Deutschland weiter gestärkt werden. Nur dann hat das Handwerk eine Chance, die Fachkräfte auszubilden, die es heute wie in Zukunft dringend braucht“,so Wollseifer. Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind noch über 30 000 Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt.

Das Handwerk setzt selbst alles daran, möglichst viele junge Menschen für die Ausbildung in einem seiner über 130 Berufe zu gewinnen. Zahlreiche Ausbildungsordnungen und -inhalte wurden zum Start des neuen Ausbildungsjahres modernisiert. Mit dem Elektroniker für Gebäudesystemintegration ist zum 1. August ein vollständig neuer Beruf an den Start gegangen, in dem zukünftig die Experten in Sachen Smart Home ausgebildet werden.

Um die Vorzüge des Handwerks herauszustellen und junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern, wirbt das Handwerk zudem mit einer bundesweiten Imagekampagne.

In diesen Wochen ist die Kampagne auf Plakaten, Bussen, online und im TV präsent. Im Mittelpunkt stehen dabei drei echte Handwerkerinnen und Handwerker, die mit ihren Geschichten aufzeigen, wie zukunftsträchtig das Handwerk in Sachen Integration, Nachhaltigkeit und Modernisierung der Arbeitswelt aufgestellt ist. Themen, die bewusst gewählt sind, da sie der Generation Z besonders am Herzen liegen.

Mehr über das Handwerkunter www.handwerk.de

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