Ein Ziel: Hallenbad mit Fernwärme versorgen

EVE investiert 500 000 Euro in Kraftwerksbau

as Dannenberg. Am Stadtbad in Dannenberg sind derzeit in Höhe des Parkplatzes Bauarbeiten im Gange. Dort lässt die EVE Energieversorgung Elbtalaue ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) installieren, das mit Biogas betrieben wird. Damit wolle die EVE für zukünftige Herausforderungen gewappnet sein und die sichere und flexible Energieversorgung ausbauen. Das hat Dr. Klaus Horchelhahn, Geschäftsführer der EVE, auf Anfrage mitgeteilt. Mit dem zusätzlichen BHKW sei die EVE besser in der Lage, die Strom- und Wärmeerzeugung an die verbrauchsabhängigen Lasten anzupassen, begründet Horchelhahn die Investition. Die Kosten in Höhe von rund 500 000 Euro würden über die Flexibilitätsprämie des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) für Biogasanlagen gefördert, sodass durch die zusätzliche Stromvermarktung und die damit verbundene Förderung die Wirtschaftlichkeit der Investition erreicht werde.

Das Ziel dieser Prämie sei, den Anteil an der regelbaren, flexiblen Stromproduktion zu erhöhen, um möglichst dann viel Strom zu produzieren, wenn die Nachfrage besonders hoch ist, diese aber nur unzureichend durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Die EVE Energieversorgung Elbtalaue installiere dafür eine zusätzliche Kraftwerksleistung von 350 kWel. „Wir schaffen damit die Voraussetzung, das Hallenbad in Dannenberg mit regenerativer Wärme zu versorgen. Und es besteht dann auch die Möglichkeit, die Sporthalle am Schulzentrum an das Fernwärmenetz anzukoppeln“, kündigt der Geschäftsführer an. Die Gesamtmenge der möglichen Energieerzeugung sei aber durch die Vorgaben des EEG begrenzt.

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