Heimat shoppen und Region stärken

3G-Konzept für „Lange Nacht“ / Aktion für lebendige Zentren startet

bv Lüchow-Dannenberg. Es ist ein Versuch, wie Dannenbergs Stadtdirektor Jürgen Meyer berichtet. Die beliebte Lange Nacht der schönen Künste, Bestandteil der Initiative Heimat shoppen, soll auch in Corona Zeiten stattfinden: am Sonnabend, dem 11. September, von 18 bis 24 Uhr. „Für uns stand ein Coronakonzept an erster Stelle. Glücklicherweise haben wir uns bereits vor der Allgemeinverfügung durch die Kreisverwaltung bereits für das 3G-Konzept entschieden“, berichten Meyer und City-Managerin Ursula Fallapp: „Wir sind gut vorbereitet!“ Wie läuft das ab? „Wir haben drei Info- und Kontrollstationen in der Innenstadt eingerichtet: am Mühlentor, in der Marschtorstraße und in der Stadtmitte. Dort werden die Besucher registriert, per Luca-App oder auf Papier, und dort kann jede/r nachweisen, was sie oder er von den 3G erfüllt: geimpft, genesen oder getestet. Wer nichts davon erfüllt, kann sich kostenlos testen lassen. Wir bieten die Tests in enger Kooperation mit dem DRK und der Caritas an: In der Marschtorstraße 37 von 16 bis 20 Uhr (ehemals Staron) oder im Mühlentorgebäude 20 (Caritashaus) von 16 bis 23 Uhr. Jede/r Ungeimpfte kann also trotzdem teilnehmen, wenn sie oder er sich testen lässt“, betonen Meyer und Fallapp. Diejenigen erhalten dann ein Bändchen, mit dem man auch geschlossene Räume, etwa Läden, betreten darf. Um Wartenzeiten zu minimieren, können sich die zu testenden Personen vorab und ab sofort unter www.drk-dan-testzentrum.de registrieren lassen. „Die Bürgerinnen und Bürger fragen danach und freuen sich auf ein bisschen Normalität“, betont Fallapp, zum Programm siehe Seite 10 und 11. Die Lange Nacht ist eingebunden in die Aktion „Heimat shoppen“, wozu die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) auch in diesem Jahr wieder aufruft. Am 10. und 11. September beteiligen sich auch Hitzacker, Dannenberg und Lüchow an der Aktion zur Stärkung der Innenstädte.

Für Lüchow hat der stellvertretende IHG-Vorsitzende Thorsten Hensel Heimat-Shoppen-Plakate und -Tüten verteilen lassen. „Wir haben an alle Teilnehmer der Werbegemeinschaft Werbematerialen verteilt. Wir machen keinen verkaufsoffenen Sonntag, der kommt erst am 10. Oktober. Wir wollen einfach nur auf den stationären Handel und seine Vorzüge hinweisen: die gute fachliche Beratung, die hunderte an Arbeits- und Ausbildungplätzen, und die Unterstützung für die örtlichen Vereine – das alles fiele weg, wenn es nur noch Filialisten gibt“, betont Hensel: „Wir sind auch weiterhin für unserer Kundinnen und Kunden da!“

„Wir wollen den Menschen bewusst machen, dass sie durch den Besuch in der Stadt und den Einkauf vor Ort ihr eigenes Lebensumfeld selbst mitgestalten“, sagt Jan Weckenbrock von der IHKLW: „Die örtlichen Betriebe bieten viel mehr als die reine Versorgung der Menschen mit Waren und Dienstleistungen: Sie zahlen an ihrem Standort Steuern und tragen so zu einer guten öffentlichen Infrastruktur bei.“ In diesem Jahr sei die Botschaft aktueller denn je, zähle doch der Handel zu den Branchen, die besonders gravierende Umsatzeinbußen verzeichneten. Um eine möglichst große Öffentlichkeit zu erreichen, laden alle teilnehmenden Standorte am Freitag und Sonnabend, dem 10. und 11. September, zum „Heimat shoppen“ in die Innenstädte.

Drei Kontrollstationen in DAN

Jeder kann mitmachen

Um an der Langen Nacht der schönen Künste am Sonnabend, dem 11. September, teilzunehmen, muss sich jeder Besucher an einer der drei Kontrollstationen – am Mühlentor, in der Marschtorstraße und in der Stadtmitte – registrieren lassen und nachweisen, was er erfüllt: geimpft, genesen oder getestet. Wer nichts davon erfüllt, kann sich kostenlos testen lassen: in der Marschtorstraße 37 von16 bis 20 Uhr oder im Mühlentorgebäude 20 von 16 bis 23 Uhr.

Redaktion Kiebitz 05841/127 422 vogt@ejz.de

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