Lob für die „Gärtnerin des Friedens“

Erstes Interkulturelles Festival an Dannenbergs Jugendzentrum

rs Dannenberg. „Das friedliche Miteinander ist – im Großen wie im Kleinen – wie eine Pflanze, die täglich aufs Neue umsorgt werden muss, damit sie gedeiht und Früchte trägt“, machte Dannenbergs Bürgermeister Kurt Behning am Sonnabend beim ersten Interkulturellen Festival des Jugendzentrums deutlich. Ge­rade dort, in der Einrichtung, die von den Jugendlichen nur „Jotti“ genannt wird, wird täglich Beziehungs- oder auch Verbindungsarbeit zwischen verschiedenen Kulturen geleistet. Hauptakteurin ist Leiterin Silke Mahlke, der Behning den Beinamen „Gärtnerin des Friedens“ verlieh. Gemeinsam mit ihren Helferinnen und Helfern ist sie steter Ansprechpartner für alle Sorgen und Nöte der Betreuten, für manche gar Ersatzmutter.

Mahlke selbst hob ein Zitat des türkischen Arztes, Forschers und Autors Kerem Bikmaz in den Vordergrund: Es sei so, „dass wir gemeinsam auf dieser Erde leben und somit auch über die gleichen Dinge lachen, diese lieben und uns freuen können.“ Mit gegenseitigem Respekt und Zuwendung könne man gemeinsam große Ziele erreichen. Ein kleines sei eben jenes von unterschiedlichen Akteuren initiierte Festival, bei dem lokale Bands und Interpreten auftraten. Als Zeichen für Frieden und Liebe stiegen Tauben in den Himmel – die sich dann in ihren Schlag nach Nebenstedt aufmachten.

Viel positives Feedback habe Mahlke während des Festes erhalten, informierte sie vorgestern. Enorm viele Menschen seien am Nachmittag im Jotti gewesen, darunter viele Eltern und Kommunalpolitiker. Und die Kids freuten sich über die Aktionen wie T-Shirt-Druck, Tombola und Spiele.

„Mehr Gäste hätten wir gar nicht versorgen können.“ Insgesamt sei alles sehr gut verlaufen. Eine Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen am frühen Abend sollte man nicht überbewerten. Eine Wiederholung der „InterKultParty“ sei absolut erwünscht.

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