Nachhaltig, biologisch und kindgerecht

Einrichtung mit Zukunft: Neue Kita in Trebel

bm Trebel. Die Welt in Trebel scheint noch in Ordnung zu sein. Zumindest, wenn man sie aus Kinderaugen sieht. Denn seit Anfang November sind die Türen der neuen Kita geöffnet, mit Plätzen für insgesamt 40 Kinder. Davon gehen 15 Kinder in die Krippe und 25 besuchen den sogenannten Elementarbereich, wie die ebenfalls neue Leiterin Petra Meinhof informiert. Glücklich über die neue Einrichtung ist auch der Bürgermeister der Gemeinde Trebel, Torsten Breese. Für ihn ist es eine Investition in die Zukunft. „Mit der Kita hier im Ort haben wir nicht nur den Standort der Trebeler Grundschule einmal mehr gesichert, sondern auch die Attraktivität für junge Familien erhöht.“ Angefangen hätten die Überlegungen, als es seitens der Politik hieß, dass es keine Spielkreise mehr geben sollte. „Die Räumlichkeiten für den Lieper Spielkreis waren sowieso zu klein. So entstand der Plan für einen Neubau“, führt Breese aus.

Idealerweise liege die Kita auch direkt neben der Grundschule. „Die Samtgemeinde hat uns einen Teil des Grundstücks übertragen. Einen weiteren Teil hat die Gemeinde von einem hiesigen Landwirt dazugekauft. Wir haben sogar noch Platz für weitere Pläne.“

Die Vernetzung mit der benachbarten Schule ist auch für die Leiterin eine mehr als glückliche und optimale Fügung. „Die Kinder sehen sich gegenseitig. Und wenn es mit Corona irgendwann vorbei ist, dann können sie sich auch gegenseitig besuchen. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist dann nicht mehr weit.“

Das die Kita, die unter dem Dach des Trägers Kinderwelt Hamburg firmiert, für alle Beteiligten mehr als eine Herzensangelegenheit ist, erkennt man bereits beim Betreten des hellen und freundlichen Gebäudes. Sie ist beispielhaft für die gelungene Kombination der drei Schlagworte: nachhaltig, biologisch und nicht zuletzt kindgerecht.

„Das war uns sehr wichtig. Für die Krippenkinder gibt es beispielsweise eine Erlebnislandschaft aus Lehm. Im Elementarbereich wird es noch eine Bühne für Rollenspiele geben. Dort steht alles unter dem Nachhaltigkeitsaspekt“, erklärt Meinhof.

Neben einem kleinen Atelier, in dem die Kinder nach Herzenslust malen, kneten und basteln können, wird auch der Garten jede Menge an Möglichkeiten bieten. Denn Erzieherin Jolande Olschewsky hat sich in Sachen Gartengestaltung entsprechend fortgebildet und setzt auf Permakultur. „Das bedeutet, den Garten ganzheitlich zu gestalten und pädagogische Prozesse miteinzubeziehen. Dazu gehört, Pflanzen so zu behandeln, wie man es in der Kindererziehung macht: Nicht zu stutzen. Das Ziel eines solchen Gartens soll dann das Ernten von selbst angebautem Obst und Gemüse sein.“

Und für Torsten Breese ist das Projekt noch lange nicht abgeschlossen. „Wir hatten das Glück, dass unsere Architektin Gabriele Meyer- Herms mit dem Bau so gut im Plan geblieben ist, sodass wir noch Spielraum für weitere Investitionen haben. Pläne haben wir mehr als genug.“

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