Von der Blüte ins Glas

Grundschule Schweskau feierte Schulfest

bm Schweskau. Angst davor, von einer Biene gestochen zu werden, hatte keiner der sechs Grundschüler, die zur Imker-AG der Grundschule Schweskau gehören. Und das lag nicht nur an den Schutzanzügen, denn „alles, was wir in der AG machen, bringt uns total viel Spaß“, kommentierte einer der Schüler. Und so ging die Arbeit an den zwei Bienenstöcken, die am Rand des Schulhofes stehen, auch entsprechend Hand in Hand, stets unter der fachgerechten Anleitung von AG-Leiter und Vorsitzenden des Imkervereins Wendland Klaus Zwarg. Entnommen wurden die sogenannten Rähmchen, welche die Honigbienen mithilfe von Bienenwachs zu einer Bienenwabe ausbauen. Den anwesenden Eltern erklärte Zwarg anschaulich die Arbeit in der Schul-AG. Grund für diese Demonstration war das Schulfest, das im Zeichen der Honigbiene stand. Hermann Walther vom Imkerverein Wendland hatte der Schule eine Honigschleuder gespendet, die dort nun zum Einsatz kam.

„Ein Rähmchen wiegt etwa drei Kilo, ich denke, wir werden heute um die 50 Kilo Honig schleudern“, mutmaßte Zwarg und erläuterte den Anwesenden, dass es sich um Rapshonig handele. „Der sollte schnell verbraucht werden, weil er sonst sehr fest wird.“

Während des Schleudervorgangs drängten sich nicht nur die Teilnehmer der AG, sondern auch viele Besucher um die Schleuder, aus deren Hand bereits kurze Zeit später der süße dickflüssige Honigsaft tropfte.

Für Schulleiterin Martina ­Beutel ein gelungener Tag: „Neben unserem Weltbienentag hatten wir weitere Aktionen, wie beispielsweise eine Art Klimakonferenz für die ­Eltern in Zusammenarbeit mit der AOK, und die Feuerwehr war da.“ Außerdem gab es Ponyreiten, Kinderschminken und Anleitungen zum Samenkugelnbasteln. Und natürlich gab es noch frischen Honig zu kaufen.

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