Der Patientenfürsprecher

Unabhängig, kostenfrei, im Sinne des Patienten

lk Dannenberg. Patientenfürsprecher stehen den Patienten und ihren Angehörigen im Klinikalltag zur Seite. Als Interessenvertreter von Patienten und ihren Angehörigen nehmen sie Wünsche, Kritik oder Lob entgegen, beantworten Fragen – etwa bei der Patientenverfügung – und versuchen gegebenenfalls bei den zuständigen Stellen des Krankenhauses zu vermitteln. Dabei sind sie weisungsunabhängig und stehen in keinem Dienstverhältnis zur Klinik. Sie unterliegen der Schweigepflicht und dürfen nur mit der ausdrücklichen Genehmigung der Patienten gegenüber der Klinik oder anderen Stellen tätig werden, um zum Beispiel ihnen anvertraute Informationen weiterzugeben.

In den meisten Bundesländern, so auch in Niedersachsen, ist die Berufung eines Patientenfürsprechers im Krankenhausgesetz (NKHG §16) geregelt. Außerdem ist in Niedersachsen seit 2016 jedes Krankenhaus zu einem unabhängigen, ehrenamtlichen Patientenfürsprecher verpflichtet.

Für Dannenbergs Elbe-Jeetzel-Klinik ist Gerd Klimanski der erste Patientenfürsprecher. Er bietet zusammen mit seiner Stellvertreterin, Jutta Stark, Sprechstunden im Büro der Krankenhaus-Seelsorge für Patienten und ihre Angehörigen an. Bei schwer erkrankten Patienten sind auch Krankenbesuche in den Patientenzimmern möglich. Die Corona-Pandemie hat die Tätigkeit der beiden ehrenamtlich tätigen Fürsprecher in den vergangenen zwei Jahren stark eingeschränkt. Nun sind sie jedoch wieder vor Ort, um mit den Patienten und den Angehörigen ins Gespräch zu kommen und um ihre Dienste wieder persönlich in der Klinik zur Verfügung zu stellen.

Gerd Klimanski und Jutta Stark sind bereits seit 2016 zu Patientenfürsprechern bestellt. Das Büro der Patientenfürsprecher befindet sich im ersten Stock neben dem „Raum der Stille“. Patientenfürsprecher arbeiten unabhängig, weisen jedoch eine Schnittstelle zum Beschwerdemanagement der Klinik auf. Die Zusammenarbeit bewerten Stark und Klimanski als gut und vertrauensvoll.

„Wichtig ist“, so Klimanski, „dass Patienten und Angehö-rige wissen, dass die Inanspruchnahme des Patientenfürsprechers kostenfrei ist,zu nichts verpflichtet und in einem absolut vertraulichen Rahmen stattfindet.“ Sowohl Jutta Stark als auch Gerd Klimanski arbeiten außerdem schon viele Jahre als ehrenamtliche Seelsorger in derKlinik. Ihr Engagement alsPatientenfürsprecher wurde im März für weitere drei Jahre verlängert. Über diese Bereitschaft und das anhaltendeEngagement freut sich Hans-Werner Kuska, der seit Beginn des Jahres die Geschicke der Klinik als Krankenhausdirektor leitet.Ihre Sprechzeiten haben Stark und Klimanski mittwochs von 10.30 bis 12.30 Uhr im Büro der Seelsorge im ersten Obergeschoss. Zu erreichen sind sie unter (0 58 61) 83 83 05 (AB) oder unter Patientenfuer sprecher@eljek.de. Übrigens: Die Mitarbeitenden der Krankenhaus-Seelsorge sind nun ebenfalls wieder erreichbar – unter (0 58 61)  83 83 10.

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