Ein Wiedersehen und ein Wiederhören für Nachtschwärmer

24. Dömitzer Musiknacht: Entspannte Zeit für Genuss und Gespräche

rs Dömitz. Schlendern, schauen, sich begeistern und beschnuppern, tanzen, tratschen – das ist der Kern der Dömitzer Musiknacht, die am Sonnabend zum 14. Mal über die acht Bühnen an acht über die Innenstadt verteilten Standorten ging. Der Genuss von Musik in der Gemeinschaft – ganz nach Gusto – gefiel an diesem lauen Sommerabend. 750 zahlende Gäste zählten die Ehrenamtlichen des Vereins Leben und Kultur (LuK), die das Event organisierten und betreuten. „Die Stimmung war super. Endlich wieder Leben in der Stadt“, hieß es von den Veranstaltern.

„Für alle ist irgendetwas dabei“, kommentierte eine Besucherin aus dem Wendland – und schob nach: „Auf diese Weise sieht man Hinterhöfe und Gaststätten, die man vorher noch nie besucht hatte.“ Und so bescherte die Musiknacht auch den teilnehmenden gastronomischen Einrichtungen ein Umsatzplus, denn sechs der Standorte, das Kulturhaus mitgerechnet, waren Kneipen, Restaurants oder Hotels. Aber auch am katholischen Pfarramt und am Rathausplatz hatte man sich gastronomisch auf den Ansturm vorbereitet. Maßgebliches Element für den Erfolg war neben der langen Corona-Pause, die Lust gemacht hatte, wieder etwas zu erleben, das Wetter. Noch nach Sonnenuntergang herrschten um die 25 Grad Celsius – ideal für Nachtschwärmer, die etwa im ma maison die bluesig-balladesken Interpretationen der Songwriterin Daria Kriegs oder am Pfarramt die Sommer-Vibes von Tiahi erlebten. Und im Kulti, wo anschließend noch die meist jüngeren Gäste bis in den Morgen feierten, gab es Hörenswertes vom Dömitzer Klanglabor respektive von der Rostocker Punk-Metal-Band Auf Kurs. Für viel Freude sorgte auch die Leipziger Band Deep in Moon (Rock, Pop, Indie) vor dem Rathaus. Vor allem Sänger Franz Leutert überzeugte. Manche strengten gar den Vergleich mit dem Sänger Henning May von AnnenMayKantereit an.

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