Grenzgeschichten

Ausstellung im Kreishaus

lk Lüchow. Mehr als 25 Erinnerungsorte der innerdeutschen Geschichte gibt es in der Metropolregion Hamburg. Eine neue Ausstellung, die vom 4. Juli bis 7. Oktober im Lüchower Kreishaus zu sehen ist, stellt sie vor. Auch vier Museen aus Lüchow-Dannenberg gehören dazu. Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen des Projektes „Grenzgeschichte(n)“, das 2021 endete. Die Ausstellung regt dazu an, die Erinnerungsorte zu erleben: auf Grenzwanderungen zur Agentenschleuse in Lübeck-Schlutup, Fahrradtouren ins ehemalige Sperrgebiet rund um den ­Ratzeburger See oder in Zeitzeugengesprächen im Amt Neuhaus, auf dem Sofafloß in Hitzacker oder mit ehemaligen Grenzbeamten in Bad Bodenteich.

Dazu Landrätin Dagmar Schulz, Projektleiterin beim federführenden Landkreis ­Lüchow-Dannenberg: „Die Elbregion ist mit den Biosphärenreservaten heute eine ­einzigartige Erlebnisregion. Gerade sie wurde stark durch die damalige Grenzsituation geprägt. Umso wichtiger ist es, an die deutsche Teilung und die SED-Diktatur mit ­ihren Auswirkungen auf die Natur und die Lebensgeschichten der Menschen zu erinnern.“ Die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 16 Uhr geöffnet, am Freitag von 8 bis 12.30 Uhr.

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