„O‘zapft is“ – in Jameln

Zuletzt 2019 / Endlich wieder Wendland Wiesn

rg Jameln. Drei Jahre hatten die Fans und Freunde von Lüchow-Dannenbergs großem Oktoberfest warten müssen. Zwei Mal, 2020 und 2021, war sie ausgefallen, wegen der Corona-Pandemie – aber am Sonnabend hieß es bei der Wendland Wiesn wieder „o’zapft is“ – zwar sechs Stunden später als beim Original in München, das ebenfalls Sonnabend startete, aber in Lüchow-Dannenberg von den Freundinnen und Freunden bayerischer Ausgelassenheit, bayerischer Musik, bayerischen Biers und alpenländischer Gaumenfreuden ebenso sehnlichst erwartet wie in der bayerischen Landeshauptstadt.

Rund 1000 Besucherinnen und Besucher feierten ihre Wendland Wiesn ausgelassen und friedlich im ausverkauften Festzelt am Jamelner Ortsrand, viele bis in die frühen Morgenstunden. Eröffnet hatte das Fest die Band „Blecheinander“, die zu dieser ersten Lüchow-Dannenberger Wiesn nach der Pandemie das „Alphornduo +2“ mitgebracht hatte, deren lautes Spiel mit den überdimensionalen Hörnern pünktlich um 18.30 Uhr den offiziellen Startschuss gab. Den traditionellen Fassanstich übernahm Wiesn-Zeltwirt Martin Papke, der den Zapfhahn gekonnt mit einem Holzhammerschlag in das hölzerne Oktoberfestbier-Fass beförderte – lediglich „zurSicherheit“ ließ er diesemersten noch einen weiteren Schlag folgen. Die Bühne übernahmen nach dieserEinlage die „Oberspiesheimer“, jene Partyband aus dem bayerischen Teil Frankens, die in den vergangenen Jahren schon mehrfach bei einem der beiden Wendland-Wiesn-Abende musikalisch begeisterte und auf der großen Bühne vor einer fast durchgehend brechend vollen Tanzfläche spielte. Als das Fest am frühen Sonntagmorgen zu Ende ging, zogen sowohl die Veranstalter als auch das Sanitätsteam des DRK-Kreisverbandes ein durchweg positives Fazit. Oliver Stark vom Orga-Team freute sich über die „wieder einmal absolute großartige und friedlich-aufgedrehte Stimmung“ im Festzelt und auf dem Festplatz; Manuela Roost vom DRK-Sanitätsteam wusste von „nur einigen Pflastern“ zu berichten, die sich eine Handvoll Gästehätten abholen müssen.

„Wir freuen uns jetzt auf den zweiten Teil unserer Wendland Wiesn am nächsten Sonnabend und darauf, noch einmal schön zusammen zu feiern, bevor sich die Wendland Wiesn dann wieder für ein Jahr verabschiedet“, blickte auch Mitorganisator Thomas Dietrich auf eine arbeitsreiche Woche voraus.

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