Reime, Lieder und Wünsche

Lebendiger Adventskalender bei Famila

rs Dannenberg. In Zeiten, da das gewohnte Leben die übliche Richtung verlässt, sind Konstanten wichtig. Das betrifft die Vorweihnachtszeit umso mehr, da man sich in den vier Wochen vor dem Fest traditionell gern Ritualen hingibt, um sich innerlich auf Weihnachten vorzubereiten. Das geschieht sonst vielfach bei Weihnachtsmärkten oder Weihnachtsfeiern.

Die Umstände der Pandemie lassen jedoch nur schwerlich Besinnlichkeit und Vorfreude aufkommen. Eine der schönsten Jahreszeiten verflacht in emotionaler Hinsicht.

Gut tut daher der Besuch des Lebendigen Adventskalenders in Dannenberg, bei dem stets um 17 Uhr eines der mit der jeweiligen Kalenderzahl gekennzeichneten Türchen einer Einrichtung, eines Geschäfts oder eines Restaurants öffnet. Dort versammelt man sich – natürlich im Freien, auf Abstand und mit Maske. Nachdem man sich am 1. Dezember am Café Zuflucht, am 2. am FrauenArt und am 3. an der Spielzeugwelt Goyer getroffen hatte, belebte die kleine Gemeinde so am Sonnabend den Vorplatz des Famila-Warenhauses, wo sie vom Marktleiter Marcus Friedrich begrüßt wurde. Die Hitzackeranerin Michaela Stoewer hatte dazu ihr Akkordeon mitgebracht und Bürgermeister Kurt Behning verlas für die etwa 30 Umstehenden ein selbst verfasstesGedicht: „Willkommenhier bei Famila, liebe Mama, Kinder – und auch der Papa! Ihr habt das richtige Gespür, hier wird geöffnet hier ’ne weit’re Tür“, hieß es in der ersten Strophe. Und in der letzten der insgesamt sechs: „Genug der Reime jetzt, ich wünsche euch ein frohes Fest! Und aus aktuellem Grund: Bleibt mir ja gesund!“

Rund 30 Minuten währte die stimmungsvolle Veranstaltung, die das Stadtmarketing, die Evangelische St.-Johannis-Kirchengemeinde und der Stadtrat bis einschließlich des 24. Dezembers gestalten. Heute trifft man sich am Mehrgenerationenhaus, morgen ander Textilwerkstatt an der Marschtorstraße.

Redaktion Kiebitz 05841/127 420 seide@ejz.de

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