Spannendes Rock- und Metal-Line-up

14 Bands spielen beim St.O.A am 17. und 18. September

rs Streetz. „Unser Festival findet definitiv statt!“ Unmissverständlich stellt Stephan Dabrowski als Vorsitzender des Vereins Streetzrock diesen Satz an den Beginn seiner Erläuterungen zur dritten Auflage des Rock- und Metalfestivals Streetz Open Air (St.O.A.), das am 17. und 18. September an der Streetzer Lehmkuhle ausgerichtet wird. Natürlich gebe es durch die Pandemie Einschränkungen, aber man habe bereits 2020 ein schlüssiges Hygienekonzept vorlegen können und habe dies den aktuellen Gegebenheiten angepasst. So gelte die 3G-Regel. Geimpfte können sich digital oder mit dem Impfpass ausweisen, Genesene bringen ihren Genesungsbescheid, der vom jeweiligen Gesundheitsamt ausgestellt wurde und nicht älter als sechs Monate sein darf, mit.

Und die Verbleibenden müssen einen aktuellen offiziellen Test vorlegen. „Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich beim DRK auf dem zweieinhalb Hektar großen Festivalgelände am Freitag zwischen 13 und 19 Uhr testen zu lassen“, informiert Dabrowski. Je nach Entwicklung der Lage, nach den Veränderungen der Corona-Verordnungen könne man flexibel reagieren.

Was als „privater Kumpeltreff“ für einen erkrankten Freund 2019 begann, ist mittlerweile enorm gewachsen. Das zeigt sich unter anderem daran, dass es bei der diesjährigen Auflage des St.O.A. gleich zwei Festivaltage und entsprechend mehr Bands zu erleben gibt – nämlich gleich 14.

Am Freitag geht’s um 15 Uhr los (Einlass ab 14 Uhr) und am Sonnabend um 13 Uhr (Einlass ab 12 Uhr). Um jeweils 23 Uhr endet die Livemusik. Geplant habe man für bis zu 1500 Besucherinnen und Besucher; auch das Campen für bis zu 300 Menschen sei möglich, erläutert der Kopf des 2020 gegründeten Vereins. Coronabedingt sei man auf eine Zahl von 900 heruntergegangen, habe so kalkuliert, dass sich das Festival auch mit einer noch kleineren Gästeschar rechnet.

Apropos rechnen: Gemessen am Preis des Wochenendtickets, das es im Vorverkauf für rund 63 Euro gibt, kostet der Genuss einer Band umgerechnet lediglich 4,50 Euro. Angeboten werden im Internet unter der Adresse www.streetzrock.de ein Wochenend-Hardticket für Sammler, ein Wochenend-Print@home-Ticket sowie Tagestickets für jeweils 40 Euro.

„Den Vorverkauf, der am 10. September endet, wird ausschließlich über das Internet gesteuert, weil darauf das Hygienekonzept einzusehen ist“, unterstreicht Dabrowski. An der Tageskasse kosten die Tickets dann 70 beziehungsweise 40 Euro.

„Das Line-up, das sich bei zwei Bands kurzfristig geändert hat, hat für nahezu jeden Geschmack etwas zu bieten“, freut sich Dabrowski auf die Tage, von denen der Sender Radio Jack live überträgt. Zudem sind zwei YouTube-Kanäle und Vertreter von zwei Rock-Metal-Magazinen vor Ort. Besonders hebt Dabrowski das Kommen folgender Bands hervor: Thanateros, Supernova Plasmajets, Erzengel und Incantatem. Und er schiebt nach: „Seit dem Abschluss des Bookings haben drei der 14 Bands internationale Verträge erhalten. Dies zeigt, dass wir Qualität vorweisen.“ Und auch neben der Musik werde viel geboten: Im abgeteilten Biergarten, der 300 Sitzplätze beinhaltet, kann man Karaoke singen. Auf dem Gelände gibt es überdies eine Schießbude, eine Cocktailbar, Getränke- und Verzehrbuden – etwa jene des Angelsportvereins Dannenberg, wo es Fischbrötchen geben wird.

Übrigens: Von dem Erlös soll erneut eine karitative Einrichtung unterstützt werden. Vergangenes Jahr gab es 450 Euro für das ONW.

Redaktion Kiebitz 05841/127 420 seide@ejz.de

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