Tausende Enten, viel Musik und eine Enthüllung

Lüchow feierte Stadtfest – gute Laune auf den Straßen

cf/bv Lüchow. Es war fast wie in Vor-Corona-Zeiten: Viele Stände, viele Menschen, viel buntes Treiben in Lüchows Innenstadt – so wie immer beim Lüchower Stadtfest. Einziger Wermutstropfen: ein kräftiger Schauer am Nachmittag. Knapp 150 Karten für Flohmarktstände hatte die Stadt verkauft. Fazit der Händler: Nicht nur die Stimmung sei gut, auch der Verkauf laufe gut. Auf dem Flohmarkt stimmten die Umsätze. Und auch beim Lions Club war man zufrieden. Denn man hatte auch die letzten, noch nicht im Vorfeld verkauften Lose für das traditionelle Entenrennen an die Besucherinnen und Besucher gebracht. „Alle 5 000 sind verkauft“, bekannte Eckhart Steffens, der das Rennen für die Lions organisiert. Preise im Wert von 12 000 Euro gab es zu gewinnen, rund 17 000 Euro betrage der Erlös, der Organisationen in Lüchow-Dannenberg zugute kommt. Wegen des niedrigen Wasserstands der Jeetzel kippte man die Enten nur von der Brücke an der Theodor-Körner-Straße in den Fluss – und das THW fischte sie wieder raus.

Pünktlich um 14 Uhr hatte sich eine Menschentraube vor dem Stones-Fan-Museum versammelt, um der Enthüllung der weltweit ersten lebensgroßen Bronzestatue von Brian Jones, dem Gründer der Rolling Stones, beizuwohnen. Aus Marseille war die Künstlerin Sissy Piana angereist. Gemeinsam mit Ulli Schröder und Bürgermeister Torsten ­Petersen enthüllte sie die schmale Statue unter dem ­Jubel der Fans. Die Kosten von 20 000 Euro haben Schröder, 72 Museums-Fans und der Museumsverbund Lüchow-Dannenberg getragen. Gute Stimmung auch an der großen Bühne auf dem Marktplatz: Dort spielten am Sonnabend die Stones-Tributeband Starfucker, auch die Öwerpetters, Jambed und das Sinfonieorchester der Musikschule hatten hier ihre Auftritte. ­Einen gelungen Auftakt hatte man am Freitagabend gefeiert – mit der „Kleinen Dorf­musik“ am Amtsturm.

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